Gehörgangsentzündung

Die Gehörgangsentzündung wird in der Fachsprache auch Otitis externa genannt.

Bei einer Gehörgangsentzündung entzündet sich die Haut im äußeren Gehörgang, dass ist der Bereich zwischen Ohrmuschel und Trommelfell. Die Symptome sind Juckreiz und starke Ohrenschmerzen. Die Haut des Gehörgangs kann gerötet, geschwollen und schuppig, oder feucht sein. Manchmal ist das Hörvermögen vermindert. Die Ursache ist meistens eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen.

Oft trifft es Touristen beim Badeurlaub oder passionierte Schwimmer, Surfer,  Taucher. Die Gehörgangsentzündung heißt deshalb auch Bade-Otitis, Schwimmbad-Otitis, swimmer’s ear oder Taucherohr.

Auch kleinste Verletzungen im Gehörgang können zur Gehörgangsentzündung führen. Schuld ist oft das „Reinigen“ der Ohren mit Wattestäbchen oder das Manipulieren im Gehörgang mit Fingern oder Gegenständen. Experten raten dringend davon ab.

Der Arzt reinigt in der Regel den erkrankten Gehörgang und verabreichen dann örtlich wirkende Medikamente, zum Beispiel in Form von Ohrentropfen. Eine schwere Gehörgangsentzündung ist selten, aber gefährlich. Sie macht eine intensivere Therapie nötig.

Bei geeigneter Therapie bessert sich eine leichte, akute Gehörgangsentzündung normalerweise innerhalb von ein bis zwei Tagen und heilt innerhalb von ein bis zwei Wochen ohne Komplikationen aus.